Versicherungen

Familienversicherung – alle unter einem Dach

Bei der Familienversicherung handelt es sich um eine beitragsfreie Mitversicherung, die von Familienangehörigen von bereits in einer gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Mitgliedern in Anspruch genommen werden kann. Maßgeblich trifft dies für den Ehegatten beziehungsweise den eingetragenen Lebenspartner und die gemeinsamen Kinder zu. Neben den leiblichen Kindern ist dies für Stiefkinder und darüber hinaus auch für Enkel möglich. Wichtig ist lediglich, dass diese sich mit dem Mitglied einen Haushalt teilen und der Hauptunterhalt vom besagten versicherten Mitglied erbracht wird. Solch ein Fall tritt beispielsweise auf, wenn ein 17-jähriges Kind, das sich innerhalb der Familienversicherung befindet, selbst ein Kind auf die Welt bringt. Dies würde als Enkel ebenfalls mitversichert werden.

Die Voraussetzungen für eine Familienversicherung

Es müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, um die Familienversicherung nutzen zu können. So muss eine Person Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sein, um seine restlichen Familienangehörigen über diese versichern zu lassen. Des Weiteren ist ein Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland zwingend erforderlich. Die Familienangehörigen dürfen zudem nicht bereits Pflichtmitglieder in anderen Krankenversicherungen oder aber versicherungsfrei sein. Sind Ehegatte oder Kinder selbstständig, darf diese Tätigkeit nicht hauptberuflich ausgeführt werden. Dies trifft bereits bei einem Arbeitsentgelt zu, das die Grenze von 450 Euro überschreitet. Ausgenommen von dieser Regelung ist der Beruf einer Tagespflegeperson, die sich um bis zu 5 Kinder kümmert Wichtig ist, dass es sich um fremde und anwesende Kinder handelt und die Betreuung im Rahmen einer Tagespflege stattfindet. In jedem Fall werden die Anträge bei einer selbstständigen Erwerbstätigkeit auf weitere Kriterien hin überprüft.

Die Altersgrenze für zu versichernde Kinder

Grundsätzlich ist eine Versicherung über die Familienversicherung bis zum 18. Lebensjahr möglich. Anschließend kann die Dauer bis auf das 23. Lebensjahr verlängert werden, vorausgesetzt das Kind hat keine eigenen Einkünfte aus einer Erwerbstätigkeit. Erwerbstätig ist jeder, der einer selbstständigen oder aber abhängigen Tätigkeit nachgeht, deren Einnahmen monatlich über 450 Euro liegen. Zudem muss die Beschäftigung regelmäßig stattfinden. Befindet sich das Kind innerhalb einer Schul- oder Berufsausbildung, lässt sich die Familienversicherung gar bis zum 25. Lebensjahr verlängern.

Des Weiteren trifft die Altersgrenze nicht auf Kinder zu, die eine Behinderung haben oder aber aus anderen Gründen nicht in der Lage sind, sich aus eigenen Mittel zu unterhalten. Bedingung ist jedoch, dass diese Behinderung bereits vor Abschluss der Familienversicherung vorlag.

Versicherung bei Wildschaden

Jeder Fahrzeughalter benötigt zumindest eine KFZ-Haftpflichtversicherung, um seinen Wagen überhaupt zulassen zu können. Diese ist relativ günstig, übernimmt aber nur Schäden am Eigentum dritter Personen. Doch es gibt Situationen, in denen das eigene Fahrzeug ohne Eigenverschulden beschädigt wird und niemand dafür haftbar gemacht werden kann. Bestes Beispiel hierfür sind Wildunfälle. Jedes Jahr werden über 230.000 Wildunfälle gemeldet. Ein Großteil aller Autofahrer hatte hier keine Chance, den Aufprall zu vermeiden. Selbst wenn das Tier auf der Straße noch erkannt wird, raten Experten von hektischen Ausweichmanövern ab, und auch eine Vollbremsung kann unter Umständen dazu führen, dass Auffahrunfälle produziert werden. Wer in solch eine Situation kommt, dürfte sich anschließend freuen, nicht ausschließlich auf eine KFZ-Haftpflicht vertraut zu haben.

Dann zahlt die Teilkasko

Generell übernehmen die Teilkaskoversicherungen alle Schäden am Fahrzeug, die durch eine Kollision mit Wild entstanden sind. Einzige Voraussetzung ist die Tatsache, dass es sich beim jeweiligen Tier um so genanntes Haarwild handelt. Dazu zählen: Fuchs, Hirsch, Reh, Luchs, Hase, Marder aber auch Gämsen, Wildkaninchen, Wiesel, Fischotter und Murmeltiere. Handelt es sich um andere Wildtiere, zahlt oft nur die Vollkasko. Natürlich können auch tief fliegende Vögel einen Glasschaden verursachen. Hier hält sich die Teilkasko dann nicht mehr an die Haarwild-Regel.

Tipps im Schadensfall

Um nach einem Wildunfall die Versicherungsansprüche geltend machen zu können, sollten die Spuren gesichert werden. Hier empfiehlt es sich, sofort Polizei und Förster zu informieren. Haare und Blutspuren am Fahrzeug sollten also nicht voreilig weg-gewaschen werden. Ein Wildunfall ist auch dann noch ein Wildunfall, wenn dem Tier ausgewichen wurde und es dadurch zum Unfall gekommen ist. Hier könnte es allerdings kompliziert werden, die Versicherung von einem Tier auf der Fahrbahn zu überzeugen. Auch deshalb wird immer dazu geraten, nicht auf Biegen und Brechen eine radikale Ausweichfahrt einzuleiten.

Wichtige Versicherungen, die jeder Deutsche besitzen sollte

Versicherungsmakler gibt es fast so viele wie Versicherungen. In Deutschland wird man überrannt mit Angeboten, die man abschließen kann. Doch ob man sie auch abschließen sollte, ist die andere Frage. Dieser Artikel gibt Tipps und Anregungen, welche Versicherungen unabdingbar sind und jeder Deutsche besitzen sollte.

Alltag & Beruf

Um bei kleinen oder auch größeren Pannen geschützt zu sein, ist eine Privathaftpflichtversicherung ein Muss. Wer möchte schon zahlen, wenn man beispielsweise verantwortlich dafür ist, dass das teure Smartphone des Freundes oder der Freundin seinetwegen auf die Fliesen fällt und dadurch zerspringt. Mit einer Haftpflichtversicherung liegen die Kosten bei der Versicherung. Auch andere Schäden, z.B. eine Personenschaden bei einem selbst verschuldeten Unfall, sind damit abgedeckt.
Obwohl die Berufsunfähigkeitsversicherung häufig noch immer belächelt, ist sie dennoch eine der wichtigsten Versicherungen. Diese greift nicht nur bei Unfällen, die im Berufsleben passieren, sondern auch, wenn sie außerhalb des Arbeitsumfelds stattfinden, aber zur Folge haben, dass der Beruf nach dem Unfall nicht mehr ausgeübt werden kann. Da man ohne diese Versicherung kein Einkommen mehr verzeichnet, ist es sehr wichtig, diese Versicherung zu haben. Selbst wenn man sie nicht benötigt – was im besten Fall so sein sollte –, hat man sie nicht umsonst abgeschlossen. Am Ende des Arbeitslebens wird sie als private Rente monatlich ausgezahlt.
Apropos Rente, auch hier ist es möglich und empfehlenswert, eine fondsgebundene Rentenversicherung abzuschließen, die staatliche Rente fällt für viele Menschen schon heute sehr bescheiden aus.

Auto und Recht

Für KFZ-Halter unerlässlich ist eine KFZ-Haftpflichtversicherung. Diese ist anders als die private Haftpflicht direkt auf Unfälle und Zusammenstöße im Verkehr zugeschnitten und schützt vor hohen Kosten. Im Fall der Fälle deshalb lieber eine höhere Police riskieren als den Schaden aus eigener Tasche zahlen zu müssen.
In der heutigen Zeit ist sie fast ebenso wichtig wie eine Haftpflichtversicherung: Eine Rechtschutzversicherung. Hier ist es wichtig zu überprüfen, welche Bereiche mit der Versicherung abgedeckt werden. Oftmals werden Mietstreitigkeiten nicht mit eingeschlossen. Je nachdem, ob man in einer Mietwohnung lebt, ist es evtl. wichtig, dies mit zu berücksichtigen.

Neuerungen bei der Pflegeversicherung

Bereits in diesem Jahr greifen bei der gesetzlichen Pflegeversicherung die höheren Leistungen für alle Pflegestufen. Die Leistungen für eine stationäre Pflege betragen – auch im Härtefall – Euro 1918,00. Die Heimkosten stehen dem mit mehr als Euro 3.000,00 gegenüber. Damit gibt es eine Differenz von mehr als Euro 1.000,00, die vom Betroffenen oder seinen unterhaltspflichtigen Familienmitglieder zu bezahlen ist. Sind diese nicht in der Lage diese Kosten aufzubringen, kommt das Sozialamt ins Spiel. Pflegekräfte aus Europa sind oftmals eine gute Unterstützung.

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Im Fokus: Die Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung ist bereits seit dem Jahre 1995 die fünfte Säule der gesetzlichen Sozialversicherung. Eingeführt wurde sie damals von der christlich-liberalen Regierungskoalition. Ziel war es, möglichst alle Bürger gegen das Risiko einer Pflegebedürftigkeit abzusichern. Niemand sollte im Ernstfall alleine dastehen oder von der Sozialhilfe abhängig sein. Sie kann also als Ergänzung bzw. Parallele zur gesetzlichen Krankenversicherung angesehen werden. Und so sind die gesetzlichen Krankenversicherer auch die Träger dieser Versicherung. Pflegeleistungen hängen aber immer auch von der Art der Pflege ab. So wird beispielsweise Pflegegeld ausgezahlt, wenn Angehörige pflegerisch versorgt werden müssen, allerdings ganz in Abhängigkeit von gesetzlich geregelten Pflegestufen. Read the rest of this entry »

Frühjahrsputz bei Versicherungen lohnenswert

Versicherungen gehören zu jenen Themen, mit denen sich Verbraucher regelmäßig auseinandersetzen. Zum einen sind sie unabdingbar, zum anderen sorgen sie durch finanzielle Verbindlichkeiten häufig aber auch für einen gewissen Unmut. Das Angebot an Versicherungen könnte heute kaum umfangreicher sein. Als eines der größten Risiken gilt dabei auch weiterhin die Berufsunfähigkeit. Read the rest of this entry »

PKV: Wer kann sich wann privat versichern

In Deutschland sind rund 90 Prozent der Bevölkerung über die gesetzliche Krankenversicherung gegen Krankheitskosten versichert. Die verbliebenen Bürger gehören i. d. R. zum Mitgliederkreis der PKV. Wie entsteht diese Zweiteilung und wer kann sich hierzulande privat versichern?

Grundsätzlich besteht in Deutschland seit 2009 in allen Krankenversicherungsbereichen eine allgemeine Versicherungspflicht – sowohl für die GKV wie auch die PKV. Wer in die private Krankenversicherung eintreten will, muss bestimmte Voraussetzungen nach SGB V erfüllen. Read the rest of this entry »

Tod im Beruf: Absicherung der Hinterbliebenen

Viele Menschen kommen heute mit ihrem Gehalt gerade so aus. Da wird häufig an der Absicherung der Familie gespart.

Warum eine Lebensversicherung wichtig ist

In vielen Familien ist es so, dass ein Elternteil arbeitet, während der andere sich um die Kinder kümmert. Passiert dem Berufstätigen dann etwas, stehen die Hinterbliebenen oft vor dem finanziellen Ruin. Auch bei den heutigen Sicherheitsstandards passieren immer wieder tödliche Unfälle am Arbeitsplatz. Read the rest of this entry »

Berufsunfähigkeitsversicherung

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung handelt es sich um eine Versicherung, die mittlerweile zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt gezählt wird. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist dafür gedacht, Menschen abzusichern, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Kann man seinen Beruf nicht mehr ausüben, weil man aufgrund von physischen oder psychischen Erkrankungen dazu nicht mehr in der Lage ist, so stehen viele Menschen vor dem finanziellen Ruin. Read the rest of this entry »

Unfallversicherung

Die Unfallversicherung ist eine Form der Versicherung, die leistungspflichtig ist, wenn die versicherte Person Verletzungen durch einen Unfall erleidet oder aufgrund dessen verstirbt.

Was ist ein Unfall? Gibt es eine genaue Definition?

Ja. Die Definition lautet: ein Unfall ist ein plötzliches, unfreiwilliges und von außen einwirkendes Ereignis, bei dem eine Person einen Schaden erleidet. In der Regel decken die Versicherungsgesellschaften nicht die Fahrlässigkeit, höhere Gewalt oder Naturkatastrophen.

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Bildquellenangabe: Konstantin Gastmann  / pixelio.de